Manch einer würde Schreiben als Handwerk bezeichnen. Dem stimme ich zu. Und als Handwerker braucht man natürlich auch Werkzeuge, denn selbst der beste Installateur wird ohne Rohrzange, Hammer und Co. seine Arbeiten nicht verrichten können. Als Autor habe ich allerdings weniger mit Schraubschlüsseln oder Bohrmaschinen zu tun.

MacBook Pro

Das wichtigste Werkzeug zuerst: mein MacBook Pro. Ich könnte natürlich auch mit Stift und Papier schreiben, aber das ist viel zu umständlich. Auf einer Tastatur schreibt es sich schneller und Textstellen können leichter entfernt, geändert und hinzugefügt werden. Außerdem hilft mir der Computer bei der Rechtschreibung. Von daher ist das MacBook Pro mein täglicher Begleiter und für meine Arbeit unersetzlich.

Papyrus Autor

Als Schreibprogramm kommt bei mir Papyrus Autor zum Einsatz. Es ist zwar keine kostenfreie Software, dafür bietet es diverse Funktionen, für die sich eine Anschaffung lohnt. Der integrierte Duden Korrektor, die Synonymvorschläge und die Figurendatenbank waren bisher eine enorme Erleichterung für mich.

LanguageTool

Neben dem Duden Korrektor aus Papyrus Autor lasse ich meine Texte gerne noch einmal mit dem LanguageTool überprüfen. Doppelt hält bekanntlich besser.

Wikipedia

Recherche gehört zu den Arbeiten, die häufig unterschätzt werden. Die Suche nach Informationen kostet eine Menge Zeit und da ist es gut, eine einfach zugängliche Quelle zu haben. Ich nutze Wikipedia häufig als Einstieg, wenn ich nach bestimmten Themen recherchiere. Für weiterführende Recherche greife ich dann auf bekannte Suchmaschinen wie Ecosia, Duckduckgo oder Google zurück.

Cloudspeicher

Wer viel Zeit damit verbringt, Texte am Computer zu schreiben, der sollte regelmäßig Backups seiner Arbeiten anlegen. Dazu eignet sich ein lokales Speichermedium wie externe Festplatten oder USB-Sticks, aber auch Cloudspeicher wie Dropbox, iCloud, Google Drive, Microsoft OneDrive oder Amazon Drive. Die meisten Cloudanbieter stellen die ersten Gigabytes kostenfrei zur Verfügung, was in der Regel ausreichen sollte.

Woxikon

Manchmal kommt es vor, dass mir ein Wort nicht einfällt oder ich einen alternativen Begriff suche. In solchen Momenten greife ich gerne auf die Synonymvorschläge von Papyrus Autor zurück. Wenn ich dort nicht fündig geworden bin, versuche ich es auf Woxikon.

Kindle Paperwhite

Papier und Tinte sind teuer und nicht unbedingt umweltfreundlich. Um Korrektur zu lesen, übertrage ich meine Werke daher auf einen E-Book-Reader der Marke Kindle. Für Notizen ist das zwar ein wenig umständlich, dafür finde ich das Gerät deutlich handlicher als einen Haufen loser Blätter. Außerdem liest es sich auf dem beleuchteten Display meiner Meinung nach einfacher.
Den Transfer der E-Book-Datei auf das Gerät übernimmt übrigens das Programm calibre.

Drucker

Zu guter Letzt noch mein unbeliebtestes Werkzeug: der Drucker. Diese Geräte führen ein Eigenleben und drucken oft nur dann, wenn ihnen gerade danach ist. Vielleicht wohnt in jedem Drucker auch ein kleiner Kobold, der den Gerätebesitzer zur Weißglut treiben will. Verzichten kann man als Autor auf die Papierfassung allerdings nicht. Manchmal ist es nun mal besser, das Manuskript direkt auf Papier zu lesen. Wo es geht, vermeide ich das Drucken jedoch.

Sonstiges

Neben den bereits aufgeführten Werkzeugen, gibt es noch zahlreiche weitere, zum Beispiel Kopfhörer, korrekturen.de oder auch YouTube (für Dokumentationen und Musik). Alles werde ich hier nicht aufzählen können.

Ich hoffe, euch hat der Einblick in meine Arbeitsmittel gefallen. Vielleicht war ja auch ein Werkzeug dabei, das euch bei euren eigenen Arbeiten weiterhilft. Ihr könnt mir auch gerne in einem Kommentar schreiben, welche Werkzeuge ihr bei der täglichen Schreibarbeit verwendet.